04.03.2016 in Landespolitik

Schreiben nach Gehör - Die Fakten -

 

Die CDU führt beim Thema „Schreiben nach Gehör" eine Phantomdebatte. Sie tut so, als würden Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz nicht ordentlich schreiben lernen. Das wird der professionellen und engagierten Arbeit unserer Lehrerinnen und Lehrer nicht gerecht.

Richtig ist: an allen Grundschulen ist normgerechtes Schreiben, d. h. Schreiben nach Rechtschreibregeln, das verbindliche Lernziel, im Einklang mit den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz.

„Schreiben nach Gehör" bedeutet, dass Kinder Wörter und Texte in der 1. und 2. Klasse zunächst mal so schreiben dürfen, wie sie es gehört haben. Das bezeichnet man als lautorientiertes Schreiben.

Anders als die CDU behauptet, wird aber nur in 16 von 969 Grundschulen zunächst ausschließlich so gearbeitet. An den allermeisten Grundschulen steht das Schreiben nach Rechtschreibregeln von Anfang an im Vordergrund. Deshalb kommt an 836 Grundschulen ab der 1. Klasse eine Fibel zum Einsatz.

Gute Leistungen in Ländervergleichen und ein hervorragendes Abschneiden rheinland-pfälzischer Schülerinnen und Schüler in bundesweiten Wettbewerben belegen die hohe Qualität unseres Bildungssystems.

Mainz, 22. Februar 2016

SPD Landesverband Rheinland-Pfalz, Klarastraße 15a, 55116 Mainz

03.03.2016 in Landespolitik

Damit Bildung gebührenfrei bleibt

 

Wir sichern gebührenfreie Bildung von Anfang an.
In Rheinland-Pfalz gibt es keine Kita- und Studiengebühren, weil wir dafür eintreten, dass Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt.

 

Wir sorgen für Aufstiegschancen und ein durchlässiges Bildungssystem.
Das rheinland-pfälzische Bildungssystem ist durchlässig und aufstiegsorientiert. Dafür stehen die mit der Schulstrukturreform 2009 eingeführten Realschulen plus ebenso wie unsere Integrierten Gesamtschulen, Gymnasien und berufsbildenden Schulen. Wir wollen, dass jede und jeder den Abschluss und die Ausbildung machen kann, die zu ihr und ihm passen. Jeder Abschluss befähigt zu einem höheren. Auch die Hochschulen haben wir geöffnet für Menschen mit beruflicher Qualifikation.

 

Wir sind das Land der Ganztagsschulen.
Seit 2001 haben wir kontinuierlich den Ausbau von Ganztagsschulen vorangetrieben. Jede zweite Schule in Rheinland-Pfalz ist mittlerweile eine Ganztagsschule. Schülerinnen und Schüler können so besser individuell gefördert werden und berufstätige Eltern entlastet werden.

 

Wir haben eine verpflichtende Berufs- und Studienorientierung eingeführt.
Wir wollen, dass alle Schülerinnen und Schüler gut informiert ihre Entscheidung über die Zeit nach der Schule treffen können. Daher ist ab dem zweiten Schulhalbjahr 2015/2016 der Tag der Berufs- und Studienorientierung an allen weiterführenden Schulen verpflichtend. Informiert werden sie über (duale) Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sowie über Aufstiegsmöglichkeiten im rheinland-pälzischen Bildungssystem.

 

Wir sichern gute Lern- und Lehrbedingungen.
Wir setzen auf gute Lern- und Lehrbedingungen. Mit der Klassenmesszahl von 24 Schülerinnen und Schülern haben wir bundesweit die kleinsten Grundschulklassen. In der Orientierungsstufe der Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen liegt die Klassenmesszahl bei 28 Schülerinnen und Schülern. Für die Orientierungsstufe an Realschulen plus gilt eine Klassenmesszahl von 25.

 

Wir haben in Rheinland-Pfalz eine gute Unterrichtsversorgung.
Die allgemeinbildenden Schulen haben im Schuljahr 2015/2016 einen Versorgungsgrad von durchschnittlich 98,6 Prozent. Auch die berufsbildenden Schulen haben mit 96,9 Prozent im aktuellen Schuljahr den besten Versorgungsgrad seit Einführung der amtlichen Berechnung. Diese guten Lern- und Lehrbedigungen werden durch gute Schülerleistungen im nationalen Vergleich bestätigt.

02.03.2016 in Landespolitik

FAKTENCHECK

 

CDU sagt:
"WISSEN, WER ZU UNS KOMMT."

Fakt ist: Für die Identifizierung der Flüchtlinge ist die Bundespolizei und damit Innenminister de Maiziere zuständig. Weil die Bundespolizei diese Identifizierung nicht schafft, packt die Landesregierung Rheinland-Pfalz diese Aufgabe erfolgreich an Rheinland-Pfalz ist das einizige Bundesland,das innerhalb von 24 Stunden alle neu ankommenden Flüchtlinge identifiziert und registriert.

 

CDU sagt:
"ENTSCHEIDEN, WER BLEIBEN DARF."

Fakt ist: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist zuständig für die Asylverfahren und damit evenfalls der der Bunesinnenminister. Beim Bundesamt stapeln sich über 600.000 Asylanträge, die nicht bearbeitet sind.

 

CDU sagt:
"ZURÜCKSCHICKEN, WER GEHEN MUSS."

Fakt ist: Weil das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Asylanträge nicht bearbeitet, gibt es zu wenig Klaheit, wer gehen muss und wer bleiben darf. Auchhier ist Rheinland-Pfalz vorbildlich: In keinem anderen Land ist die Zahl der Ausreisen von Flüchtlingenso hoch.

 

V.i.S.d.P.: SPD Mainz-Bingen, Christian Lips, Klarastraße 15a, 55116 Mainz

28.02.2016 in Sozialpolitik

So geht die Briefwahl

 

27.02.2016 in Sozialpolitik

Unser Land von morgen