"Warum SPD wählen" war das Thema der ZDF-Sendung "Illner Intensiv" am Dienstagabend. Und die drei Gäste von Maybrit Illner lieferten viele gute Gründe. Neben Franz Müntefering waren Rana Büyükyilmaz, Vertreterin der ErstwählerInnen-Initiative "Keine Gebühren für Bildung! Gleiche Chancen für alle!" und die Schriftstellerin Juli Zeh zu Gast in der Sendung.
Die neunzehnjährige Rana Büyükyilmaz macht sich für eine faire Bildungspolitik mit Frank-Walter Steinmeier als Kanzler stark. In der Sendung schilderte sie, wie sie bereits im Alter von fünfzehn Jahren ihre politische Heimat in der SPD gefunden hat. Was hat sie damals überzeugt? "Dass sich die SPD für Chancengleichheit, Integrationspolitik und Gleichberechtigung einsetzt", so Büyükyilmaz.
Deutschland-Plan: "Ein starker Fingerzeig in die Zukunft"

Juli Zeh hat die SPD bereits 2005 im Bundestagswahlkampf unterstützt und tut dies auch in diesem Wahlkampf. Was Sozialdemokratie für sie ausmacht, ist "die Idee, dass jeder in diesem Land ein menschenwürdiges Auskommen haben muss". Sie vertraut darauf, dass das unter einer sozialdemokratischen Regierung gewährleistet ist. Mit Frank-Walter Steinmeier als Bundeskanzler. Der ist mit ihren Worten ein "ausgesprochen realistischer, sympathischer und kompetenter Mann". Und auch der Deutschland-Plan des SPD-Kanzlerkandidaten sei "ein starker Fingerzeig in die Zukunft".
Arbeit und Bildung: Zentrale Themen der SPD

Der Deutschland-Plan zeigt Wege auf, wie wir die Arbeit von morgen schaffen können und die Massenarbeitslosigkeit erfolgreich bekämpfen können. "Das wichtigste Thema überhaupt", findet der SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering. Und auch "Schlüsselthema für die Alterssicherung", wie er unterstreicht. Denn mehr gut bezahlte Arbeit verbessert auch die Situation der Rentner. Daher gilt, so Müntefering: "Nur wenn wir Hochleistungsland bleiben, erhalten wir die Alterssicherung für die Zukunft."
Aber auch Bildung - auf hohem Niveau und vor allem gebührenfrei - ist zentrales Thema der SPD in diesem Wahlkampf. Die gibt es nicht zum Nulltarif. Daher wird die SPD den Spitzensteuersatz um zwei Prozent erhöhen und die daraus entstehenden Einnahmen "in die Köpfe und Herzen der Kinder" investieren, erklärt der Parteivorsitzende der SPD.