SPD stellt den Wahlwürfel vor

Veröffentlicht am 21.08.2009 in Bundespolitik

Viel mehr als ein Infostand: Die SPD steigt mit einem innovativen Instrument in den Straßenwahlkampf ein. Der Wahlwürfel bietet die Möglichkeit, sich interaktiv und multimedial über die politischen Ziele der SPD zu informieren. Am Montag wurde der Wahlwürfel auf dem Potsdamer Platz in Berlin vorgestellt.

Interaktiv und multimedial
Mit dem Wahlwürfel präsentiert die SPD einen weiteren Baustein, mit dem die Verbindung zwischen dem Online-Wahlkampf und dem Wahlkampf vor Ort verfestigt und ausgebaut wird. Der Wahlwürfel bietet viele Möglichkeiten, sich über die politischen Konzepte der SPD zu informieren: Auf zwei Touchscreens können interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen Präferenzen und Schwerpunkte mit dem sozialdemokratischen Regierungsprogramm abgleichen und das individuell zugeschnittene Angebot anschließend ausgedruckt mit nach Hause nehmen. Eine der Würfelflächen dient als Projektionsfläche, auf der Videos zu den SPD-Inhalten des Wahlkampfes ausgestrahlt werden. Aktuelle Neuigkeiten werden in Form einer LED-Laufschrift auf dem Würfel gezeigt. Weiter ist der Wahlwürfel mit einem W-LAN-Sender ausgestattet, der allen Interessierten vor Ort einen kostenlosen Internetzugang ermöglicht.

Zum ersten Mal zum Einsatz kam der Würfel am Montagnachmittag auf dem Potsdamer Platz in Berlin. Mit dabei waren SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit sowie alle zwölf Berliner Kandidatinnen und Kandidaten für den Bundestag.

"Wahl braucht Auswahl"

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich hunderte Menschen auf dem Platz, um der Enthüllung des Wahlwürfels beizuwohnen. "Wir stellen uns mit unserem Argumenten", rief Klaus Wowereit den Menschen in seiner Begrüßungsrede zu. Frank-Walter Steinmeier verdeutlichte in seiner Ansprache, dass es bei der Bundestagswahl "um die Zukunft unseres Landes und um die Zukunft eines Jeden" gehe. "Wahl braucht Auswahl", bekräftigte der Kanzlerkandidat. Es müsse klar werden, wofür die Parteien und die Personen stehen, die sich zur Wahl stellen. "Wir tun das offen und selbstbewusst auf den Straßen und Plätzen", bekräftigte Steinmeier. Der Wahlwürfel wird als garantierter Blickfang und Aufmerksamkeitsmagnet an vielen Orten mit dabei sein und für die Inhalte der SPD werben.

Mit Ideen und Konzepten werben

Zentrale Themen der SPD seien "Arbeit und Bildung", unterstrich Steinmeier. "Dafür streiten wir, dafür machen wir Vorschläge." Sich der Debatte zu entziehen und sich "wegducken" zeuge von Respektlosigkeit vor dem Wähler, kritisierte der Kanzlerkandidat mit Blick auf den "Nullwahlkampf", den Angela Merkel führt. Die SPD hat Vorschläge für das nächste Jahrzehnt, sie setzt auf klare Konzepte wie Frank-Walter Steinmeiers Deutschland-Plan und sie wird darüber im Wahlkampf das Gespräch mit den Menschen suchen. Dafür ist der Wahlwürfel ein ideales Instrument.