Bei den Jugendlichen ist die SPD schon stärkste Partei. Am Freitag wählten über 126.000 unter 18 Jahren "ihren Bundestag". Eine Politik für eine sichere und stabile Zukunft werde am ehesten Frank-Walter Steinmeier zugestraut, stellte Manuela Schwesig fest.
Ziel der Jugendwahlinitiative U18 ist es, Politikerinnen und Politiker für die Interessen junger Menschen zu sensibilisieren und Kinder und Jugendliche für politische Themen und Zusammenhänge zu begeistern. Höhepunkt und Abschluss verschiedener Projekte war die Stimmabgabe neun Tage vor der regulären Bundestagswahl. Rund 1.000 Wahllokale wurden dafür eingerichtet, über 126.000 gingen am Freitag wählen.
Stärkste Partei wurde bei den Jugendlichen die SPD, gefolgt von den Grünen und auf dem dritten Platz erst CDU/CSU. "Die U-18-Wahlen haben aber auch gezeigt, dass jungen Frauen und Männern gerade die Themen besonders wichtig sind, die im sozialdemokratischen Programm ganz oben stehen", kommentierte Manuela Schwesig, die im Team Steinmeier auch für Jugendpolitik zuständig ist, die Ergebnisse: "Familien stärken, kostenfreie Bildung, Umweltschutz." Das Wahlergebnis belege, dass es die jungen Menschen vor allem der SPD und Frank-Walter Steinmeier zutrauen, "Deutschland in eine sichere und stabile Zukunft zu führen", so Schwesig weiter.
Kinderrechte ins Grundgesetz
Dass die SPD die Interessen der unter 18-Jährigen ernst nimmt, unterstrich Schwesig auch mit ihrer Forderung, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. Anlässlich des Weltkindertages am 20. September kritisierte sie die Blockadehaltung der Union bei dem Thema. CDU/CSU stellten sich der "Entwicklung hin zu einer kinderfreundlicheren Gesellschaft in den Weg", so die Sozialdemokratin.